{"id":541,"date":"2026-10-11T15:25:17","date_gmt":"2026-10-11T13:25:17","guid":{"rendered":"https:\/\/home-land.ddns.net\/rico\/?page_id=541"},"modified":"2026-10-11T18:51:56","modified_gmt":"2026-10-11T16:51:56","slug":"partnerschaftsthemen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gesunden.ch\/index.php\/partnerschaftsthemen\/","title":{"rendered":"Partnerschaftsthemen"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wenn es &#171;allt\u00e4glich&#187; wird<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Thema Partnerschaft ist ein wichtiges und allt\u00e4gliches Thema, welches praktisch jeden von uns betrifft. Wie ein Fisch im Wasser, welcher seine Umgebung gar nicht mehr bewusst wahr nimmt, sind wir in Beziehungen eingebunden, welche wir genau so allt\u00e4glich betrachten wie der Fisch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erst wenn der Fisch aus dem Wasser genommen wird, oder strandet, wird ihm seine Situation schmerzhaft bewusst. Der Vergleich hinkt nat\u00fcrlich, da wir eine Partnerschaft nicht wie die Luft zum atmen ben\u00f6tigen. Da wir jedoch soziale Wesen sind und ein soziales Zusammensein eine Bereicherung f\u00fcr uns darstellen kann, ist es einer der zentralsten Themen von Menschen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vernachl\u00e4ssigtes Urvertrauen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir sind bis zur Geburt und auch danach an unsere Mutter gebunden und jede Trennung kann auf uns traumatisierend wirken. Jede Vernachl\u00e4ssigung hinterl\u00e4sst spuren und die Erziehungsmethoden von einst sind nicht gerade das, in welcher Kinder ein Urvertrauen und Selbstvertrauen entwickeln konnten, welches ihnen einen guten Start ins Leben erm\u00f6glichte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn wir die Urgemeinden zum Beispiel in Afrika beobachten, so tragen die M\u00fctter die Kinder noch 2 Jahre mit einem Wickeltuch direkt am K\u00f6rper mit sich herum. Sie verrichten allt\u00e4gliche Arbeiten und auch wenn es r\u00fcttelt und sch\u00fcttelt, f\u00fchlen sich die Kinder wohl, so nahe bei der Mutter. So entwickelt und verfestigt sich das Urvertrauen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In unserer Kultur wurde den M\u00fcttern beigebracht, die Kinder nachts in ein entferntes Bettchen zu legen und sie schreien zu lassen, bis sie Ruhe geben. Da dies meistens nicht so einfach gelingt, muss man sich einmal in das Bewusstseins eines solchen kleinen Erdenkindes hinein denken. Es muss ja davon ausgehen, dass die Mutter gestorben, entf\u00fchrt oder abgehauen ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Zeit des &#171;klein haltens&#187;<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch in der Schule und in der Berufsausbildung werden wir in der Regel gemoppt, gefoppt und wenn m\u00f6glich klein gemacht, sei es von Mitsch\u00fclern, Lehrern und Lehrmeistern und je nach dem von unseren eigenen Eltern. Nach der g\u00e4ngigen Lehrmeinung soll uns das auf das harte Leben vorbereiten, damit wir sp\u00e4ter damit besser umgehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mag sein, dass dies f\u00fcr ein paar Wenige eine gute Schule war und sie dadurch schon fr\u00fch lernten damit umzugehen. Aber die meisten von uns haben tiefe Wunden, welche nur sehr langsam oder gar nicht heilen. Die \u00c4ngste, die Niedertracht und der raue Umgang untereinander sind immer noch pr\u00e4sent und lassen sich nicht so einfach absch\u00fctteln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Methoden eignen sich hervorragend, um solche Themen anzusprechen und nach und nach aufzul\u00f6sen. Im K\u00f6rper sind diese Traumas, die Scham und die Schuldgef\u00fchle immer noch gespeichert und werden durch den Alltag immer wieder erneut angetriggert. So werden wir die Schuldgef\u00fchle und die Scham nie los, da sie indirekt immer wieder aufs Neue best\u00e4tigt wird, unabh\u00e4ngig davon ob wahr oder unwahr. Befreie dich davon.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn es &#171;allt\u00e4glich&#187; wird Das Thema Partnerschaft ist ein wichtiges und allt\u00e4gliches Thema, welches praktisch jeden von uns betrifft. Wie ein Fisch im Wasser, welcher seine Umgebung gar nicht mehr bewusst wahr nimmt, sind wir in Beziehungen eingebunden, welche wir genau so allt\u00e4glich betrachten wie der Fisch. Erst wenn der Fisch aus dem Wasser genommen wird, oder strandet, wird ihm seine Situation schmerzhaft bewusst. Der Vergleich hinkt nat\u00fcrlich, da wir eine Partnerschaft nicht wie die Luft zum atmen ben\u00f6tigen. Da wir jedoch soziale Wesen sind und ein soziales Zusammensein eine Bereicherung f\u00fcr uns darstellen kann, ist es einer der zentralsten Themen von Menschen. Vernachl\u00e4ssigtes Urvertrauen Wir sind bis zur Geburt und auch danach an unsere Mutter gebunden und jede Trennung kann auf uns traumatisierend wirken. Jede Vernachl\u00e4ssigung hinterl\u00e4sst spuren und die Erziehungsmethoden von einst sind nicht gerade das, in welcher Kinder ein Urvertrauen und Selbstvertrauen entwickeln konnten, welches ihnen einen guten Start ins Leben erm\u00f6glichte. Wenn wir die Urgemeinden zum Beispiel in Afrika beobachten, so tragen die M\u00fctter die Kinder noch 2 Jahre mit einem Wickeltuch direkt am K\u00f6rper mit sich herum. Sie verrichten allt\u00e4gliche Arbeiten und auch wenn es r\u00fcttelt und sch\u00fcttelt, f\u00fchlen sich die Kinder wohl, so nahe bei der Mutter. So entwickelt und verfestigt sich das Urvertrauen. In unserer Kultur wurde den M\u00fcttern beigebracht, die Kinder nachts in ein entferntes Bettchen zu legen und sie schreien zu lassen, bis sie Ruhe geben. Da dies meistens nicht so einfach gelingt, muss man sich einmal in das Bewusstseins eines solchen kleinen Erdenkindes hinein denken. Es muss ja davon ausgehen, dass die Mutter gestorben, entf\u00fchrt oder abgehauen ist. Die Zeit des &#171;klein haltens&#187; Auch in der Schule und in der Berufsausbildung werden wir in der Regel gemoppt, gefoppt und wenn m\u00f6glich klein gemacht, sei es von Mitsch\u00fclern, Lehrern und Lehrmeistern und je nach dem von unseren eigenen Eltern. Nach der g\u00e4ngigen Lehrmeinung soll uns das auf das harte Leben vorbereiten, damit wir sp\u00e4ter damit besser umgehen k\u00f6nnen. Mag sein, dass dies f\u00fcr ein paar Wenige eine gute Schule war und sie dadurch schon fr\u00fch lernten damit umzugehen. Aber die meisten von uns haben tiefe Wunden, welche nur sehr langsam oder gar nicht heilen. Die \u00c4ngste, die Niedertracht und der raue Umgang untereinander sind immer noch pr\u00e4sent und lassen sich nicht so einfach absch\u00fctteln. Diese Methoden eignen sich hervorragend, um solche Themen anzusprechen und nach und nach aufzul\u00f6sen. Im K\u00f6rper sind diese Traumas, die Scham und die Schuldgef\u00fchle immer noch gespeichert und werden durch den Alltag immer wieder erneut angetriggert. So werden wir die Schuldgef\u00fchle und die Scham nie los, da sie indirekt immer wieder aufs Neue best\u00e4tigt wird, unabh\u00e4ngig davon ob wahr oder unwahr. 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