Traumata
Wenn es uns kalt erwischt
Traumata entstehen, wenn uns ein Ereignis unvermittelt mit voller Wucht trifft. Dies kann physisch, psychisch oder Beides sein. Egal ob ein Unfall, ein Schlag, oder ein Schockerlebnis, es ist immer mit einem sehr starken Gefühl verbunden, sei dies Angst oder Panik. Unser Körper wird augenblicklich mit einer Vielzahl von Hormonen und elektrischen Impulsen durchflutet und unser Verstand und unsere Seele sind völlig überfordert mit der Situation.
Es ist einfach zu viel für den Moment und die Schockenergie wird in dem Moment gespeichert, da sie nicht abgeleitet werden kann. Wo, ist abhängig vom Ereignis und kann an jeder Stelle im Körper gespeichert sein. Wenn diese nicht gelöst werden, entwickeln sie über Wochen und Monate ein Eigenleben und wir werden je nach dem geplagt, von diffusen Ängsten, Flashbacks (kurze intensive Erinnerung an das Erlebte) oder unangenehmen Träumen, welche durch die Traumaenergie genährt werden.

Die Posttraumatische Belastungsstörung
In der Psychologie nennt sich das auch posttraumatische Belastungsstörung und ist besonders schwerwiegend, wenn wir durch extreme Situationen wie Krieg, Gewalt, oder Naturkatastrophen in extremen Situation gefangen waren und nicht fliehen konnten. Dies kann noch weitere Nebeneffekt haben, so dass wir an ein normales, entspanntes Leben nicht im entferntesten daran denken können.
Für viele bleibt nur die Flucht in die Sucht, um den Schmerz, die Erinnerung so gut wie möglich zu betäuben. Aber das Problem ist damit nicht gelöst. Da es ein rein «energetisches» Problem ist, kann diese Energie an die Erinnerung unschädlich gemacht werden. Heisst, ich kann mich an das Ereignis erinnern, ohne dass ich von diesen übefordernden Gefühlen geplagt werde.

Das Geburtstrauma
Viele Menschen haben ein Geburtstrauma, ohne sich dessen bewusst zu sein. Oft wird es von den Eltern und Verwandten verschwiegen, um das Kind nicht unnötig zu belasten. Auch wenn das Kind von den schwierigen Umständen der Geburt erfährt, ist das Geburtstrauma nicht gelöst. Es versteht vielleicht besser, warum es in seinem Leben viele Schwierigkeiten hatte, welche vielleicht mit der Schwangerschaft oder Geburt zusammenhängen, aber es ist deshalb nicht davon befreit.
Unser Leben verläuft dann nicht wie ein schöner Fluss, sondern eher unruhig wie ein Wasserfall mit vielen Hindernissen. Wir können uns das so vorstellen wie bei einer Wasserkaskade (Stufenbrunnen) wobei die oberste Kaskade die Geburt, bzw. die Schwangerschaft darstellt. Ab diesem Moment beginnt sich das Karussell des Leben zu drehen. Läuft es unrund, wird sich dieses Muster im weiteren Verlauf des Lebens wiederholen und wird nicht so schnell zur Ruhe kommen.

Wenn uns das Schicksal zu sehr belastet
Man kann es Schicksal nennen, oder die Herausforderungen des Lebens, an welchen wir wachsen können. Aber im Dauerstress zu sein, ist für die Seele und den Körper doch sehr belastend und so wie wir täglich unseren Körper reinigen, sollten wir auch das Leben von zu vielen Belastungen befreien. Nicht gelöste Konflikte führen früher oder später zu dem was wir «Krankheiten» nennen und man muss sich die Frage stellen, ob ich das auch noch auf mich nehmen will, oder doch lieber darauf verzichten, denn das Leben ist nicht nur für die harte Arbeit gemacht.
Auch Muse, Entspannung und Genuss darf seinen Platz haben. Wie immer geht es um Gleichgewicht. Denn nur in einem ausgeglichenen Zustand können wir die weiteren Herausforderungen des Lebens meistern und eine angenehme Zeit mit unseren «Nächsten» verbringen.